Kosten mit Struktur
Wer Kosten nur als eine Summe sieht, kann sie schwer steuern. Die Datei gliedert nach Kostenart und Stelle, trennt fixe und variable Kosten und macht die Kostenstruktur sichtbar.
- Kosten je Kostenart und Kostenstelle
- Trennung fixe / variable Kosten
- Plan-Ist-Vergleich mit Abweichung
- Kostenstruktur als Diagramm (Anteile)
- Zentrale Annahmen (z. B. Umlagen) an einer Stelle
Fix und variabel im Griff
Die Trennung von fixen und variablen Kosten zeigt, wie stark Ihre Kosten mit dem Geschäft mitatmen – die Grundlage, um bei schwankendem Umsatz richtig zu reagieren.
Passt zur Budget- und Finanzplanung
Die Kostenplanung ist ein Baustein der Gesamtsteuerung. Kombinieren Sie sie mit Budgetplanung (Plan-Ist je Kostenstelle) und Finanzplanung (Ergebnis über das Jahr).
Kostenarten in der richtigen Tiefe
Die häufigste Schwäche einer Kostenplanung ist die falsche Detailtiefe. Zu grob, und niemand kann eine Abweichung erklären; zu fein, und die Pflege bricht nach zwei Monaten ab. Eine brauchbare Regel: so fein wie Sie tatsächlich Entscheidungen treffen, nicht so fein wie die Buchhaltung gliedert.
- Personalkosten – meist der größte Block, getrennt ausweisen
- Material und Fremdleistungen, nach Bezugsgröße planbar
- Raum, Energie, Versicherungen als Fixkostenblock
- Marketing und Vertrieb, häufig umsatzabhängig
- Abschreibungen und Zinsen, wenn Sie das Ergebnis planen
Variable Kosten über die Bezugsgröße planen
Fixkosten lassen sich für das Jahr belastbar als Betrag planen. Variable Kosten hängen an einer Menge – Material an der Produktion, Provisionen am Umsatz, Verpackung an der Stückzahl. Sie als absolute Zahl zu planen macht jeden Forecast zur Handarbeit. Die Datei plant sie deshalb als Satz auf die jeweilige Bezugsgröße: Ändert sich die Absatzerwartung, rechnet sich der variable Teil automatisch mit. Nebenbei entsteht dabei die Information, die für Entscheidungen wirklich zählt – welcher Anteil Ihrer Kosten überhaupt beeinflussbar ist.