Woher das Geld kommt – und wohin
Die Cashflow-Planung gliedert Ihre Zahlungsströme sinnvoll und zeigt den Netto-Cashflow je Monat. So erkennen Sie, welche Bereiche Geld bringen und welche es binden.
- Einzahlungen und Auszahlungen nach Kategorien/Bereichen
- Netto-Cashflow je Monat und kumuliert
- Optional: operativ, Investitionen, Finanzierung getrennt
- Verlauf als Diagramm über das Jahr
- Auf Wunsch fortlaufender Kontostand mit Reserve-Warnung
Engpässe früh erkennen
Der kumulierte Verlauf zeigt, wann es knapp wird. So können Sie rechtzeitig gegensteuern – Ausgaben verschieben, Eingänge vorziehen oder Finanzierung planen.
Cashflow vs. Liquiditätsplanung
Die Cashflow-Planung betont die Zusammensetzung der Zahlungsströme nach Bereichen. Wenn Ihnen vor allem der fortlaufende Kontostand und Unterdeckungen wichtig sind, ist die Liquiditätsplanung die passendere Sicht.
Die drei Cashflow-Bereiche getrennt führen
Ein Cashflow, der alles in einer Summe zeigt, verbirgt die eigentliche Aussage. Erst die Trennung in drei Bereiche macht sichtbar, woher das Geld kommt: positiver operativer Cashflow bei negativem Investitions- und Finanzierungsbereich bedeutet, dass Wachstum und Schuldenabbau aus eigener Kraft finanziert werden. Negativer operativer Cashflow bei positivem Finanzierungsbereich bedeutet, dass der Betrieb von Kredit lebt.
- Operativ: aus dem laufenden Geschäft
- Investition: Anlagenkäufe abzüglich Verkäufe
- Finanzierung: Kredite, Einlagen, Ausschüttungen
- Summe der drei = Veränderung des Zahlungsmittelbestands
Free Cashflow und die Kennzahlen dazu
Für Entscheidungen zählt der Free Cashflow: operativer Cashflow minus der Investitionen, die zum Erhalt des Betriebs nötig sind. Er sagt, wie viel Geld nach Erhalt der Substanz frei verfügbar ist – für Tilgung, Ausschüttung oder Wachstum. Ergänzend rechnet die Datei die Kennzahlen mit, die den absoluten Wert einordnen: Cashflow-Marge als Anteil vom Umsatz, dynamischer Verschuldungsgrad als Nettoverschuldung geteilt durch operativen Cashflow, und die Innenfinanzierungsquote. Erst diese Verhältniszahlen sind über Jahre vergleichbar.