Was eine gute Produktionsplanung in Excel enthält
Eine belastbare Produktionsplanung verbindet Mengen, Kapazität und Zeit. Statt einer losen Tabelle bekommen Sie eine Struktur, die Plan und Ist gegenüberstellt, Engpässe sichtbar macht und die wichtigsten Kennzahlen automatisch berechnet.
- Planmenge, Istmenge und Abweichung je Linie und Kalenderwoche
- Verfügbare Kapazität in Stunden oder Stück gegen den geplanten Bedarf
- Auslastung in Prozent mit Ampel für Über- und Unterlast
- Automatische Summen je Woche, Linie und Produkt
- Jahreshochrechnung auf Basis der bisherigen Istwerte
Engpässe erkennen, bevor sie teuer werden
Der wichtigste Zweck der Planung ist das frühe Erkennen von Engpässen. Die Datei färbt Wochen mit Überlast automatisch ein und zählt kritische Wochen im Dashboard – so sehen Sie auf einen Blick, wo Sie umplanen, Schichten anpassen oder vorziehen müssen.
Das Management-Dashboard
Auf einem eigenen Blatt fasst ein Dashboard die Lage zusammen: Gesamtplan, Ist, Auslastung, Engpass-Wochen und Hochrechnung als KPI-Kacheln, dazu Diagramme für den Wochenverlauf. Es ist so aufgebaut, dass es sich zum Ausdrucken und für die Besprechung eignet.
Welche Angaben Ihre Produktionsplanung braucht
Eine Produktionsplanung ist nur so belastbar wie die Stammdaten dahinter. Nennen Sie in Ihrer Beschreibung, was davon bei Ihnen vorliegt – fehlt etwas, planen wir die Datei so, dass Sie es später ergänzen können, ohne die Struktur anzufassen.
- Aufträge mit Menge, Artikel und Liefertermin
- Arbeitsplätze oder Maschinen, auf denen gefertigt wird
- Durchlauf- oder Bearbeitungszeit je Artikel
- Verfügbare Kapazität je Arbeitsplatz und Woche
- Priorität oder Auftragsstatus, falls Sie damit steuern
Termine rückwärts rechnen statt schätzen
Ein Produktionsplan wird belastbar, wenn er vom Liefertermin aus rückwärts gerechnet wird: Liefertermin minus Durchlaufzeit ergibt den spätesten Starttermin, dieser minus Materialvorlaufzeit den spätesten Bestelltermin. Aufträge, deren Bestelltermin in der Vergangenheit liegt, sind nicht planbar und werden markiert, bevor die Woche beginnt. Zusammen mit dem Auftragsstatus sehen Sie damit nicht nur, was ansteht, sondern auch, was bereits nicht mehr zu halten ist.
