Kapazität und Bedarf sauber gegenüberstellen
Kapazitätsplanung heißt: verfügbare Ressourcen gegen den geplanten Bedarf zu stellen. Die Datei rechnet aus Ihren Angaben – Arbeitszeit, Schichten, Rüstzeiten – die verfügbare Kapazität und vergleicht sie mit dem Bedarf, je Ressource und Zeitraum.
- Verfügbare Kapazität je Maschine, Team oder Linie
- Geplanter Bedarf gegen Verfügbarkeit – mit Über- oder Unterdeckung
- Auslastung in Prozent, Überlast automatisch rot markiert
- Summen je Ressource und je Zeitraum
- Übersicht der Engpässe für die nächste Planungsrunde
Für Maschinen, Teams oder Linien
Ob Sie in Maschinenstunden, Personenstunden oder Stück planen – die Struktur passt sich Ihrer Einheit an. Sie beschreiben, was Sie steuern; wir richten Spalten, Formeln und die Auslastungslogik passend ein.
Engpässe früh sichtbar machen
Eine Kapazitätsplanung ist nur so gut wie ihre Warnungen. Deshalb hebt die Datei überlastete Ressourcen hervor und fasst im Dashboard zusammen, wie viele Engpässe bestehen und wo freie Kapazität liegt – die Grundlage, um Aufträge zu verschieben oder Kapazität aufzubauen.
Von der Brutto- zur wirklich verfügbaren Kapazität
Die entscheidende Größe ist nie die Betriebszeit, sondern was davon übrig bleibt. Die Datei rechnet den Weg dorthin nachvollziehbar in einzelnen Schritten, statt einen pauschalen Abschlag zu verwenden – so können Sie jeden Abzug einzeln prüfen und anpassen.
- Betriebszeit: Arbeitstage × Schichten × Stunden je Ressource
- abzüglich geplanter Wartung und bekannter Stillstände
- abzüglich Rüstzeit, berechnet aus der Zahl der Auftragswechsel
- multipliziert mit der Anlagenverfügbarkeit
- optional eine Kapazitätsreserve für Eilaufträge und Nacharbeit
Personalkapazität gegenrechnen
Häufig ist nicht die Maschine der Engpass, sondern die Person, die sie bedient. Deshalb kann die Datei neben der Maschinenkapazität auch die Personalkapazität führen – aus Köpfen, Sollarbeitszeit und Anwesenheitsquote. Die wirksame Kapazität ist dann immer das Minimum aus beiden, nie der Durchschnitt. Sind Qualifikationen nötig, weil nicht jede Person jede Anlage fahren darf, werden sie getrennt geführt statt in einer Gesamtzahl zu verschwinden.
