Der Zeitplan als Balkenplan
Ein Gantt-Diagramm zeigt, welche Aufgabe wann läuft und wie sie sich überlappen. Aus Startdatum und Dauer zeichnet die Datei die Balken über die Wochen – ganz ohne Zusatzsoftware.
- Aufgaben mit Start, Dauer und automatischem Ende
- Balken je Aufgabe über die Kalenderwochen (bedingte Formatierung)
- Fortschritt je Aufgabe
- Meilensteine als besondere Markierung
- Optional Markierung der aktuellen Woche
Realistisch, was Excel kann
Der Balkenplan entsteht mit Excel-Bordmitteln (bedingte Formatierung), nicht mit Makros. Das hält die Datei überall lauffähig und einfach anpassbar. Verschieben Sie einen Termin, verschiebt sich der Balken.
Passt zum Projektplan
Das Gantt-Diagramm ist die grafische Terminsicht. Für Verantwortliche, Status und Budget ergänzt der Projektplan bzw. das Projektcontrolling.
Wie ein Gantt-Diagramm in Excel entsteht
Ein Balkenplan in Excel ist kein Diagramm im technischen Sinn, sondern ein Raster aus bedingt formatierten Zellen: Vorgänge als Zeilen, Zeiteinheiten als Spalten, ein Balken dort, wo der Vorgang läuft. Das ist bewusst so gebaut, weil es ohne Makros funktioniert, sich automatisch aus Start- und Endtermin ergibt und beim Verschieben eines Termins von selbst mitwandert.
- Zeilen: Vorgänge und Arbeitspakete
- Spalten: Tage, Wochen oder Monate – je nach Projektlänge
- Balken automatisch aus Start- und Endtermin
- Meilensteine als eigene Markierung
- heutiger Tag als Linie, damit der Stand sichtbar ist
Was Excel bei Balkenplänen leisten kann – und was nicht
Für Projekte mit überschaubarer Zahl an Vorgängen ist ein Excel-Gantt völlig ausreichend und hat einen Vorteil, den Spezialsoftware nicht hat: jeder kann es öffnen und ändern. Grenzen gibt es bei automatischer Terminverschiebung über Abhängigkeitsketten und bei Ressourcennivellierung – das leistet Excel ohne Makros nicht. Abhängigkeiten lassen sich als Spalte dokumentieren und der Starttermin per Formel aus dem Vorgänger ableiten; eine automatische Neuplanung des gesamten Netzplans ist damit aber nicht gemeint. Wir sagen das vorher, statt es zuzusagen.